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\chapter{Hinweise zum Schreiben einer Diplomarbeit}
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\section{Literatur, Referenzen}
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Viel zitieren ist immer gut. Insbesondere Shannon \cite{sha49} zitieren kommt immer gut an.
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Plagiieren hingegen gilt als Betrug. Hierzu empfiehlt sich ein Blick auf das CEL-Wiki.
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\section{Bilder}
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\begin{itemize}
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\item Wenn möglich, Vektorgraphiken verwenden (also \texttt{.eps} oder \texttt{.pdf} statt \texttt{.jpg} oder \texttt{.png}). Diese lassen sich besser skalieren und pixeln nicht.
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\item JPEG-Dateien (\texttt{.jpg}) eignen sich \emph{nur für Fotos}. Für alles andere bitte PNG verwenden; dieses kommt auch mit hohen Ortsfrequenzen in den Bildern zurecht.
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\item Bilder aus Matlab bekommt man am besten, in dem man die Figures als .eps oder .pdf speichert. Achtung: nicht die Achsenbeschriftung zu klein machen! Notfalls mit \texttt{psfrag} die Achsen neu beschriften.
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\item Normales \LaTeX\ unterstützt ausschließlich EPS-Graphiken. Unter Linux kann man mit Hilfe von \texttt{convert} Dateien konvertieren (\texttt{convert bild.png bild.eps}). Unter Windows geht's vielleicht auch irgendwie.
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\end{itemize}
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\section{Einheiten}
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Einheiten schreibt man grundsätzlich nichtkursiv. Sinnvoll ist auch ein ungebrochenes Leerzeichen (\~) zwischen Zahl und Einheit. Korrekt ist also z.B. 10~MHz. Besonders im Mathematik-Modus muss man aufpassen, weil hier Buchstaben standardmäßig kursiv gesetzt werden. Hilfreich ist z.B. das \texttt{siunitx}-Paket, das immer das richtige macht.
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Eine am CEL wichtige Einheit ist S/s (Samples pro Sekunde). Wann immer von Samplingraten die Rede ist, sollte diese Einheit verwendet werden, um Missverständnisse zu vermeiden. Z.B.: ``Das Signal hat eine Bandbreite von 100~kHz, daher wählen wir die Samplingrate 200~kS/s.''
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\section{Sonderzeichen}
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Wenn es Probleme mit Sonderzeichen gibt (insbesondere: Umlaute), dann liegt das meistens an der falschen Zeichensatzcodierung. Wenn man die folgenden Punkte beachtet, sollte alles funktionieren:
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\begin{itemize}
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\item In der header.tex muss die Codierung eingestellt werden, die auch die Editoren verwenden. Manchmal reicht es schon, bei den Zeilen
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\begin{verbatim}
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\usepackage
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%\usepackage[latin1]{inputenc} % Latin1
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\usepackage[utf8]{inputenc} % UTF-8
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\end{verbatim}
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die Kommentierung zu ändern, also latin1 reinzunehmen und utf8 rauszunehmen, oder umgekehrt.
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\item Wichtig ist, keine Codierungen zu mischen. In allen Dateien muss dieselbe Codierung verwendet werden.
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\item Texniccenter unterhalb Version 2.0 unter Windows unterstützt kein UTF-8; hierfür also latin1 verwenden.
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\item Wenn man alles richtig einstellt, muss man kein \verb!\"u! oder sonstwas tippen, um Umlaute darzustellen, sondern kann sie direkt verwenden.
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\end{itemize}
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\section{PDF-\LaTeX\ oder normales \LaTeX{}?}
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Das, was besser funktioniert! Solange am Ende ein PDF abgegeben wird, ist das egal.
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Normales \LaTeX hat den Vorteil, dass \texttt{psfrag} funktioniert. PDF-\LaTeX\ unterstützt das direkte Einbinden von Pixelgraphiken (PNG, JPEG).
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\section{Git}
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\begin{enumerate}
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\item Niemals temporäre Dateien einchecken, also nur .tex, .bib und alle Bilder.
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\end{enumerate}
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\section{Gedankenstriche, Bindestriche und Silbentrennung}
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Ein Gedankenstrich -- wie z.B. diese hier -- wird als \verb!--! geschrieben. Silbentrennung macht \LaTeX\ selbst, es sei denn, es kennt das Wort nicht. Dann kann man manuell Silbentrennungen einfügen, z.B. mit \verb!"-! (\verb!Silben"-trennung!), oder man fügt es in der header.tex in die Trennregeln hinzu (bei \verb!\hyphenation{}!).
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\section{Mathematische Notation}
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\begin{itemize}
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\item Variablen und eigene Funktionen werden kursiv gesetzt. \LaTeX\ macht dies im mathematischen Modus von alleine. Dies ist auch im Fließtext wichtig, z.B. ``Im OFDM-Signal sind $N$ Träger aktiv''. Hierfür ist die \$\$-Notation nützlich.
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\item Mathematische Standardfunktionen werden nichtkursiv gesetzt, z.B.
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\[
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x(t) = \sin(2t)
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\]
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Auch hierfür ist \LaTeX\ bereits gewappnet.
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\item Gleichungen werden in die Satzstruktur eingebettet, soweit die Sprache dies zulässt. Richtig ist: ``Im Zeitbereich kann das Signal durch $x(t) = \sin(2\pi t) + 2\sin(4\pi t)$ ausgedrückt werden''. Die Art des Formelsatzes ist dabei unerheblich, auch abgesetzte Formeln gehören in einen Satz: ``Im Zeitbereich kann das Signal durch \[ x(t) = \sin(2\pi t) + 2\sin(4\pi t) \] ausgedrückt werden''.
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\end{itemize}
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